Geschrieben von: SK
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Montag, den 09. April 2012 um 20:17 Uhr |
 Am heutigen Ostermontag übten die Höhenretter der Südwache die Reanimation einer Person auf einem angenommenen Baugerüst in einer Höhe, die von der Drehleiter nicht mehr erreicht werden kann. Dazu müssen nicht nur die Seile und Zubehör sondern natürlich auch das entsprechende medizinische Equipment über die Gerüstleitern nach oben getragen werden. Am Patienten selbst bemühten sich zwei Rettungsassistenten mit Höhenrettungsausbildung um die Wiederbelebung. Zwei weitere Höhenretter bereiteten das Abseilen des Patienten vor. Dazu mussten zunächst geeignete Festpunkte gefunden werden. Nach der medizinischen Stabilisierung erfolgte das Umlagern auf das Spineboard, das Einbinden des Beatmungsgerätes, des Elektrokardiogramms und der Infusionen in das Lastseil sowie das Einbinden des Patienten und eines Retters in ein Sicherungsseil. Als besondere Herausforderung stellte sich dabei die richtige Positionierung der medizinischen Ausrüstung am Seil heraus. Einerseits müssen die Geräte bedienbar bleiben, d.h. der Retter muss sie mit einer Armlänge erreichen können, andererseits darf der Patient nicht behindert werden und alle Leitungen und Schläuche sollten sich nicht verheddern. Am Boden erfolgte dann die Übergabe an den Regelrettungsdienst zum Transport in eine geeignete Klinik.
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